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Automobilindustrie im Umbruch – vom Verbrenner zum Elektroauto

 

Was versteht man unter Automobilindustrie?

Die Automobilindustrie besteht nicht nur aus der Fertigung von Personen- und Lastkraftwagen, sondern auch aus einem sogenannten sekundären Markt. Dieser steht für Zulieferbetriebe (etwa für Schrauben und Türen) sowie für die Produktion von Ersatzteilen. Die Wertschöpfungskette in dieser Branche ist so komplex wie in keiner zweiten. automobilindustrie automobilhersteller automotive LogiVisorDer Zukauf von Rohstoffen, Teilen und Komponenten zählt ebenso dazu wie die Lieferungen von Materialien und Produktionsbestandteilen aus den Industriebereichen Maschinenbau, Elektrotechnik, Textil, Chemie sowie aus der Aluminium- und Stahlindustrie. Zur Wertschöpfungskette gehören außerdem der Autohandel, die Werkstätten, Tankstellen und Ingenieurbüros. Große Zulieferbetriebe sind Bosch Automotive und Continental. Siebzig Prozent der Wertschöpfung in der Automobilindustrie am Standort Deutschland werden allerdings von mittelständischen Zulieferbetrieben erwirtschaftet. Die deutsche Automobilindustrie ist stark exportorientiert – etwa zwei Drittel der hierzulande hergestellten Pkw werden ins Ausland gebracht.

 

Wer zählt zur deutschen Automobilindustrie?

Die deutsche Automobilindustrie besteht aus Kraftfahrzeugherstellern, Zulieferern von entsprechenden Teilen und Zubehör sowie Produzenten von Anhängern und Aufbauten. Nutzfahrzeuge gehören ebenfalls zur Automobilindustrie. Hierzu zählen leichte Transporter –sogenannte Sprinter –, Verteil Fahrzeuge für die City-Logistik sowie schwere Lastwagen für den Fernverkehr und Busse für Reisen und den ÖPNV. Im Jahr 2020 wurden in Deutschland 349.071 Nutzfahrzeuge neu zugelassen – im Jahr zuvor waren es noch 436.184. 

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Welche deutschen Automobilhersteller sind besonders wichtig?

Der mit Abstand größte deutsche Autohersteller ist derzeit die Volkswagen AG mit weltweit etwa 10,7 Millionen verkauften Fahrzeugen im Jahr 2020. Damit ist der Konzern aus Wolfsburg auch die Nummer eins der Welt. Platz zwei in Deutschland geht an Daimler mit 2,82 Millionen Fahrzeugen, gefolgt von BMW mit 2,52 Millionen. Die Opel Automobile GmbH, die mittlerweile zum europäischen Stellantis-Konzern gehört, verkaufte 2020 gemeinsam mit der britischen Schwestermarke Vauxhall 632.687 Wagen.

 

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 Statistiken zur Entwicklung in der Automobilindustrie

Keine Branche aus dem verarbeitenden Gewerbe in Deutschland erreicht Umsatzzahlen wie die Automobilindustrie. Im Jahr 2020 betrug der Umsatz 378,17 Milliarden Euro, dies waren allerdings pandemiebedingt 13,3 Prozent weniger als 2019. Einen Rückgang gab es auch bei der Zahl der Beschäftigten: 2020 waren branchenweit 808.935 Menschen in der Automobilindustrie tätig, 2019 waren es noch 832.841. Mit Zulieferbetrieben sind es circa 2,2 Millionen Beschäftigte und damit etwa sieben Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland. Die Pkw-Inlandsproduktion betrug 2020 3.508.487 Autos – das entspricht einem Rückgang von 19 Prozent im Vergleich zu 2019. In der Kategorie Nutzfahrzeuge bis zu sechs Tonnen betrug 2020 die Produktion 164.880 Stück.

 

Automobilindustrie im Strukturwandel

Die Automobilindustrie verändert sich nicht nur in Deutschland signifikant. Grund ist das nahe Ende des Verbrennungsmotors infolge der Bestrebungen, die CO₂-Emissionen drastisch zu reduzieren. Die EU-Kommission will, dass ab 2035 keine Diesel- und Benzinautos mehr neu zugelassen werden. Stattdessen sollen Antriebe elektrifiziert werden. E-Autos sind ein maßgeblicher Bestandteil der angestrebten Energiewende. Zudem sollen sie dank Digitalisierung und Vernetzung ein neues Mobilitätssystem schaffen. Weg von fossilen Brennstoffen hin zu regenerativen Energieträgern ist die Devise. Gemäß dem Willen der Bundesregierung soll die deutsche Automobilwirtschaft nicht nur bei der Elektromobilität, sondern auch beim vernetzten Fahren eine weltweit führende Rolle einnehmen. Der Wandel zu E-Autos wird nicht nur die Autokonzerne verändern. Es werden beispielsweise neue Fabriken für neue Fertigungstechniken gebraucht, auch die Zulieferbetriebe werden sich umstellen müssen. Zudem benötigt die Branche viele neuartige Lagerflächen für das Gefahrgut Batterie.

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